Ornament

Ich schäme mich, ein Mensch zu sein

Der Mensch - er ist das Werkzeug Gottes.

Doch was hat er gemacht?

Hat Krieg geführt, die Welt zerstört

und alles über Nacht.

Als Gott den Menschen auserwählt,

hat Mensch nicht zugehört.

Was Menschenhand je angefaßt,

hat Menschenhand zerstört.

Der Mensch - er ist wie ein Geschwür

am Busen dieser Welt.

Ist arrogant und rücksichtslos,

strebt nur nach Macht und Geld.

Die Wälder sind ein Flammenmeer,

die Flüsse voller Gift,

die Tiere atmen Öl und Teer -

des Menschen Meisterstück.

Der Mensch - er lügt, betrügt und mordet,

ist grausam und gemein.

Kann selbstverliebt nur sich ertragen,

hält alles andre klein.

Die Tiere werden an Bäumen erhängt,

gequält, mißbraucht oder ertränkt,

ausgesetzt oder verbrannt

aus Spaß oder Haß durch des Menschen Hand.

Der Mensch - er ist die größte Bestie,

die Tiere leiden Not und Pein,

die Welt nur noch ein Scherbenhaufen -

ich schäme mich, ein Mensch zu sein !!!

Ornament

Doch eine Handvoll Menschen weint -

sie woll'n die Tiere schützen

und nicht so wie die andern sein -

der stete Tropfen höhlt den Stein.

Copyright

2016  Copyright by Monika Frenz

Lassen Sie hieraus eine starke Gemeinschaft werden - der Tiere zuliebe, denn sie sind den Menschen hilflos ausgeliefert. Nicht, weil sie schwach sind, denn viele von ihnen sind den Menschen körperlich überlegen und könnten es durchaus mit ihnen aufnehmen, sondern weil der Mensch nur durch List, Tücke und modernster Technik in der Lage ist, die Tiere zu bezwingen und sie unterwürfig zu machen. Und unsere Haustiere? Viele sind sehr menschenbezogen und ihrem Menschen zutiefst ergeben, daß sie ihr Schicksal lieber hinnehmen, statt sich zur Wehr zu setzen, selbst wenn sie körperlich und kräftemäßig hierzu in der Lage wären. Sie tun es nicht. Doch der Mensch bekommt, was der Mensch verdient. Und so gnade ihm Gott, wenn die Tiere eines Tages zurückschlagen - die Natur tut es bereits und vereinzelt auch schon Tiere.

Für viele von uns ist kaum vorstellbar, zu welchen abscheulichen Greueltaten der Mensch alles in der Lage ist und welches unermeßliche Leid er den Tieren zufügt. Und das sind längst keine Einzelfälle mehr. Ein Spiegelbild unserer Gesellschaft - krank, pervers, abartig. Doch lesen Sie selbst, was Tierschützer miterleben müssen und welche kleinen Wunder durch beherztes Eingreifen und nicht zuletzt auch aufgrund der schnellen und hervorragenden medizinischen Versorgung immer wieder vollbracht werden.

Leider wurden wir vor Jahren selbst mit einer sehr grausamen Form von Tierquälerei konfrontiert. Unser kleines Kätzchen kam nicht wie gewohnt nach Hause und so machten wir uns auf den Weg und suchten nach ihr. Wir hörten entsetzliche Schreie und fanden sie schließlich schwer verletzt und brutal mißhandelt in einem abgelegenen Keller auf einem Industriegelände. Der Kopf war halb zertrümmert, sie blutete aus Mund, Ohren, Augen und sämtlichen anderen Körperöffnungen und ihr kleiner Körper war völlig zerstört und eingefallen. Sie konnte nicht gerettet werden, doch das war in Anbetracht dieser schweren Verletzungen auch sicher gut so. Vielleicht hätte sie das Vertrauen in die Menschen verloren gehabt. Wie so häufig konnten auch hier die oder der Täter nicht ermittelt werden. Wir werden dieses schreckliche Erlebnis niemals vergessen, so wie wir auch unser kleines, unschuldiges und sanftmütiges Kätzchen niemals vergessen werden. Die Bilder sind noch heute in unserem Kopf und so gegen- wärtig als wäre es gestern geschehen.

Doch das sollte nicht unsere einzige Erfahrung mit Tierquälerei bleiben. Im Jahre 2005 führte uns ein um Hilfe rufender Fernsehauftritt des Tierheimes Alsfeld zu einem kleinen, allerliebsten Pekinesen namens Jerome, der im Tierheim auf ein neues, liebevolles Zuhause wartete - Hundeinsam und von seinen Vorbesitzern im kranken Zustand in einem Waldstück in Hessen ausgesetzt, an einen Baum gebunden und seinem Schicksal über- lassen. Er wurde von Menschen mit Herz gefunden und konnte durch eine sofortige Notoperation gerettet werden. Der kleine Mann war zu dem Zeitpunkt etwa fünf, vielleicht aber auch sechs Jahre jung, und Liebe auf den ersten Hundeblick ließ uns diesen kleinen Schatz sofort adoptieren. Nach vielen wundervollen Jahren mit ihm mußten wir unseren kleinen Sonnenschein im Jahre 2014 von seinen altersbedingten Leiden erlösen und über die Regenbogenbrücke gehen lassen, doch er war neben unserer heutigen kleinen Fellnase Moky das Beste, das uns je im Leben passiert war.

Jeromi, wie er liebevoll von uns genannt wurde, war ein sehr menschenbezogener Hund und so treu und anhänglich, daß er diese Welt nicht ohne uns verlassen wollte. Trotz Anwesenheit eines Tierarztes kämpfte er mit jeder Faser seines Lebens um jeden Atemzug bis sein kleines Herz endlich Ruhe fand. Seine ganze Lebensgeschichte finden Sie in dieser Rubrik unter "Jerome's Hundstage".

Was wollen wir Ihnen damit sagen? Geben Sie den Tieren in den überfüllten Tierheimen eine neue Chance und ein liebevolles Zuhause und Sie werden unermeßlich reich dafür belohnt. Doch nicht jeder Tierfreund hat auch diese Möglichkeit, sei es aus beruflichen Gründen und Zeitmangel, vielleicht auch die Wohnraumverhältnisse eine Tierhaltung nicht zulassen oder andere Gründe dem im Wege stehen. Aber auch dann können Sie beherzt helfen, indem Sie Tierheime oder Hilfsorganisationen mit Sach- oder Geldspenden unterstützen. Die Unterbringung der Tiere, das Futter und nicht zuletzt die tierärztliche Versorgung werden nur durch Ihre Hilfe möglich. Zeigen Sie Herz !!!

Lesen Sie den erschütternden Brief eines Leiters einer Tötungsstation in Frankreich unter "Mehr Herz für Tiere" und teilen Sie diesen mit all Ihren Freunden und Bekannten.




Wer sagt, Glück könne man nicht anfassen, hat noch keinen Hund gestreichelt

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